#NeuePfade. Das war das Campthema des diesjährigen Kurzcamps, das wir zusammen mit den Rangern aus Detmold durchführen können. Mithilfe von Anspielen haben wir die Geschichte von Josef nachvollzogen und uns mit dem Vertrauen auf Gott beschäftigt.

Mit Abenteuer an jedem Tag konnten wir dem Pfadfinderleben wieder einmal ein Stück näher kommen.

Für jeden Tag der einzelnen Kurzcamps gibt es ein kurzes Video, das die Detmolder Rangers gedreht haben. Viel Spaß beim anschauen…

Aufbautag – Tag 0

Forschercamp – Tag 1 & 2

Kundschaftercamp – Tag 3 & 4

Pfadfindercamp – Tag 5 & 6

Ein kleiner Bericht

Vor Jahrtausenden, in einem fernen Land, lebte Josef. Der Liebling, Träumer, Nervensäge, Slave, Hausvorsteher, Insasse und Vizepräsident. Seine Geschichte ist genau so verblüffend, wie sein Charakter. Josef hatte zweimal eine privilegierte Stellung inne, die er nicht nur durch Neider und Verleumder verlor, sondern man degradierte ihn auch beide Male zum letzen Glied der gesellschaftlichen Kette. Wo andere ein negatives Muster erkennen und sich der Hoffnungslosigkeit hingeben würden, da blieb Josef seinen Prinzipien treu. Er versöhnte sich mit seiner Situation, erwies sich als klug, loyal, zuverlässig und verlor nicht seinen Glauben an Gottes Souveränität.

Auch wir haben diesen Sommer gewagt zu träumen und uns treu zu bleiben, soweit es die Umstände erlaubten. Nach der langen Zwangspause wollten wir auf keinen Fall das Sommercamp ausfallen lassen. Also begannen wir mit der Organisation einer verkürzten Variante des traditionellen Sommercamps, ohne zu wissen, ob die Corona-Bestimmungen eine Durchführung überhaupt erlauben würden. Dank engagierten Mitarbeiter und der Zusammenarbeit mit dem Stamm 532 Detmold, schauen wir nun auf eine Woche voller Aktionen, pfadfinderische Erlebnisse, gutem Essen, gesellige Abende und ausgelassenen Kids zurück.

„Die Zusammenarbeit mit dem Stamm 421 war gewohnt gut. Wir Mitarbeiter verspüren eine tiefe Verbundenheit in zwei Dingen, in der Pfadfinderei und Jesus.“ (Mitarbeiter)

Besonders gut gefiel den Pfadrangern das Kanu-Training mit Ehrengast Eddy auf dem See. Manche mussten feststellen, dass auch das Kentern gelernt sein will.

„Mir ist was von der Andacht hängen geblieben. Wenn Gott einen vor größere Aufgaben stellt, muss man bereit dafür sein. Ich will bereit sein, wenn Gott mir größere Aufgaben anvertrauen möchte.“ (J., 16 Jahre)

Die Herzen der Forscher haben wir mit gutem Essen und der Aussicht auf Streiche spielen gewonnen. Zu schade, dass sämtlich Pläne aufgegeben wurden, nachdem die Kids feststellten mussten, dass sie versehentlich die ganze Nacht durchgeschlafen haben.

„Ich habe gelernt, dass man eine Nachtwache braucht, es könnte ja sein, dass ein Überfall kommt. Oder die Nachtwache macht selbst einen Überfall!!!“ (M., 9 Jahre)

Und die Pfadfinder? Die schwärmten vom „Chillen“… nun ja, bei viel Verantwortung kann ein Camp wirklich anstrengend sein.

„Es klingt abgedroschen, aber ich will dankbar sein. Immer einfach dankbar sein.“ (L., 14 Jahre)

„Das Thema des Camps hat bestätigt, was ich in meinem Alltag erlebe. In schlechten Zeiten sind wir aufgefordert, Gott treu zu bleiben.“ (Mitarbeiter)

Josefs Treue und Durchhaltevermögen wurde von Gott belohnt. Er wurde zum zweitmächtigsten Mann Ägyptens, stärkte die politische Position seines Landes und rette seine Volk.

Die Geschichte von Josef überdauerte Generationen, seid jeher hat man Inspiration und Weisheit aus ihr gewonnen. Sie ist ein Beispiel dafür, dass man es mit Ehrlichkeit und Vertrauen auf Gott weiter und höher bringt, als aus eigennützigen Motiven und eigener Kraft. Gott ist es, der den Unterschied macht. Er macht aus ausweglosen Situationen einen Triumphzug. Auch wir dürfen ihm unsere ungewisse und angsteinflößende Zukunft anvertrauen, er wird die Kontrolle nicht verlieren. In diesem Sinne schauen wir voller Freude in das neue Pfadfinder-Jahr.


1 Kommentar

Yvonne Glaette · 9. August 2020 um 7:47

Ihr seid toll!
Gott segne Euch!

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